Naturbeobachtungen beim Damwild

Prolog

Die aufregende Zeit der Rotwildbrunft ist vorbei. Das entsprechende Material ist veröffentlicht https://www.kbathfotografie.de/naturbeobachtungen-in-freier-natur-rotwildbrunft-2021/. Es schließt sich der nächste Höhepunkt in meinem Naturkalender an. Das heimische Damwild fordert fortan meine ganze Aufmerksamkeit. Um es gleich vorweg zu nehmen – schön war es auch in diesem Jahr.

Nun aber der Reihe nach. Das Damwild ist die etwas kleinere Hirschart in den heimischen Wäldern. Glück für mich, dass ein sicherer Spot genau vor meiner Haustür zu finden ist. Großartige Vorbereitungen hatte ich nicht zu treffen, auf das Aufstellen von Wildkameras konnte ich aufgrund des Heimvorteils verzichten und sozusagen gleich ins Volle gehen.

Mein Erlebnis

Mehrere Anläufe oder Fotopirsche(n) | der Plural ist mir hier nicht geläufig | waren trotzdem erforderlich. Dabei spielte sich alles so ziemlich zentral mitten im Wald ab. Meistens versteckt unter dem Tannengrün oder zwischen den Stämmen der Nadelbäume. Diese Randbedingungen erschwerten mein Vorhaben brauchbare Fotos zu machen sehr. Es braucht gutes Licht, wer braucht schon das Rauschen in den Fotos bei einer hohen ISO, und eine gute Situation beim Anblick der Tiere. Zugegeben – beides hatte ich in diesem Jahr leider nicht sehr oft. Gelungen ist es mir trotzdem hin und wieder. Hier meine Interpretation der Eindrücke.

Zufrieden war ich irgendwie nicht. Schnell habe ich mich deshalb für meinen Plan B entschieden. Videographieren sollten die Ergebnisse liefern, die ich mir vorgestellt hatte. Tatsächlich braucht es beim Erstellen der Videos eine nicht so empfindliche ISO. So weit mein Vorhaben.

Bei einigen meiner Streifzüge platzierte ich mich und wartete einfach ab. Die Kamera stets auf dem Stativ startklar für den entscheidenden Moment. ..und er kam, Geduld und Ausdauer werden irgendwann belohnt. Einmal konnte ich beobachten wie zwei stattliche Damhirsche eine Schneise überquerten. Der Kontrast war faszinierend, denn es kamen ein heller und ein schwarzer Hirsch auf mich zu. Erst ca. 50 Schritte vor mir bekamen sie Wind und gingen ganz ruhig von der Bühne. Die Sache mit den hellen oder weißen Tieren ist beim Damwild nicht so selten. Allein in diesem Revier konnte ich dazu mehrere Beobachtungen machen. Das Brunftgeschehen selbst, wie im vergangenen Jahr zu filmen, war mir leider nicht vergönnt. Das Anpirschen war in der Regel nicht möglich. Irgendein Wächter hätte Wind bekommen und die Tiere wären verschwunden gewesen. Ich wollte das Geschehen nicht übergebührend strapazieren und beendete meine Naturbeobachtungen relativ zeitig. Einige schöne Aufnahmen hatte ich im Kasten. Seht selbst!

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