Naturbeobachtungen – Rotwild

08.09.2020

Prolog

[..] ..aufsteigender Nebel oder eine tief stehende Sonne wären schön gewesen. Statt dessen war es bewölkt und es wehte ein kräftiger Wind über die satte, grüne Wiese. Inmitten eines bekannten Rotwildgebietes sass ich bereits zu nachmittäglicher Stunde auf einem Hochsitz, ca. 6 m über dem Geschehen. Der Blick in das Revier war weit, meine Spannung war auf einer Skala von 1 bis 10 auf 8.

Der Jagdverwalter hatte angekündigt, dass sich das Rotwild von links aus dem Wald kommend auf die Wiese begeben würden. Das Spektakel sollte gegen 17.00 Uhr beginnen und bis weit nach dem Dunkelwerden anhalten. Es blieb mir so ausreichend Zeit für die Vorbereitung und Einstimmung. Zu hören waren die Rothirsche bereits mehr als deutlich. Dies machte Lust auf mehr!

Szene

[..] ..und plötzlich ging es schnell. Wie aus dem Nichts kamen die weiblichen Tieren direkt unter mir aus dem Wald. Der Platzhirsch, der dieses Rudel begleitete, war in unmittelbarer Nähe im Schutz der Buchen und Eichen zu hören. Nach sehr kurzer Zeit war die Fläche unter und vor meinem Ansitz voller Tiere. Mein Tele mit der kleinsten Brennweite von 100mm leistete mir keine Dienste, zu dicht war das Geschehen. Guter Rat war gefragt und wie so oft in solchen Fällen musste das iPhone herhalten. Befriedigend für meinen Anspruch war das nicht.

Nach einer Weile der Überforderung hatte ich mich einigermassen sortiert. Ich musste mich völlig lautlos verhalten. Jedes Geräusch hätte die Tiere aufgescheucht. Der Platzhirsch hielt sein Rudel zusammen. Mit ohrenbetäubenden Rufen umkreiste der Platzhirsch das Geschehen. Dabei stellte er sich manchmal wie ein Star auf die Bühne. Genau in diesen Momenten konnte ich ihn in verschiedenen Positionen fotografieren. Sehr nachhaltige Momente!

Etwas später, der ISO Wert war für meinen Geschmack zum Fotografieren bereits zu hoch, nahm dieser Hirsch und nach ihm noch seine jüngeren Gefährten ein ausgiebiges Schlammbad in einer Pfütze. Schöne Augenblicke, die ich im Video festhalten konnte.

Epilog

Alles in allem ein gelungener Ansitz auch wenn an diesem Spot das gewisse “Wildlife Feeling” ausgeblieben ist. Dies Gefühl werde ich irgendwann in den nächsten Tagen bei meinen Ansitzen in der Lewitz haben.

Naturbeobachtungen – Komet Neowise

21.07.2020

Der Komet „Neowise“ mit der exakten Bezeichnung C/2020F3 ist gegenwärtig omnipräsent in allen Medien. Dem konnte ich mich natürlich auch nicht verschließen und schmiedete deshalb einen Plan.

Sichtbar oder eher doch nicht sichtbar waren die alles entscheidenen Fragen für mich. Die Fotos im Netz | Neowise über dem Schweriner Schloss oder über dem Königsstein in der Sächsischen Schweiz | sahen vielversprechend aus. Aber kann man ihn wirklich sehen und dann so spektakulär fotografieren? Auf einen Versuch kam es an!

Zwei Nächte in der laufenden Kalenderwoche sollten relativ sternenklar werden. Die Beobachtungszeit für den Kometen am nordöstlichen Nachthimmel wurde zwischen 01.00 Uhr und 03.00 Uhr angegeben. Eine wahre Herausforderung so zwischen 2 Arbeitstagen.

Der Wecker rieß mich aus dem Schlaf. Mit Schlafsand in den Augen schaute ich aus der Haustür. Sterne waren zu sehen aber von dem leuchtenden Kometen sah ich zunächst nichts. Erst mit dem Fernglas konnte ich den leicht milchigen Schweif des Neowise ausmachen. Damit war eine Frage bereits beantwortet – mit dem blossem Auge war der Komet nicht zu erkennen.

400 mm Brennweite, offene Blende von 5.6, ISO 6.000 und eine Belichtungszeit von 1 Sek. waren erforderlich um das Objekt der Begierde auf die Speicherkarte zu bekommen. Länger konnte ich nicht belichten, den die Sterne zeigten über einer Belichtungszeit von mehr als 1 Sek. bereits Spuren.

Meine nächtliche Aktion, die sich am Folgetag wiederholte dauerte ungefähr 30 Minuten. Danach hatte mich mein Bett wieder .

Mit Photoshop habe ich die RAW`s leicht bearbeitet. Einen Zirkulationsfilter darüber gelegt, das Rauschen leicht entfernt und die Klarheit unwesentlich erhöht. Das Ergebnis ist im nachstehenden Foto zu sehen.

Meine Erwartungen waren größer, ich hatte tatsächlich bei diesem Hype um den Kometen mehr erhofft. Die Bedingungen waren gut. Lediglich das Umgebungslicht der Strassenlaterne störte etwas. Spektakulär sieht aber anders aus. Ob die richtige Location besser gewesen wäre? Ich glaube eher nicht!

Für mich bleibt das Fazit, dass die Ergebnisse im Netz doch eher eine Kombination aus Foto und Adobe sind.

Naturbeobachtungen – Schwarzwild

Juni 2020

An diesem Juninachmittag stand die Sonne noch hoch, ein leichter Wolkenschleier zog über die trockene Wiese. Es wehte ein schwacher Wind. Noch schnell musste ich meinen Standort wechseln, denn die Windrichtung ist für eine erfolgreiche Fotopirsch von großer Bedeutung. Als mir der Wind ins Gesicht wehte war ich zufrieden und zog los.

Leicht bestückt, mit dem Fernglas um den Hals und der Kamera auf dem Stativ näherte ich mich der großen Wiese. Am Rand der Wiese, noch in beachtlicher Entfernung und durch einen Graben getrennt, konnte ich eine Rotte Schwarzkittel erspähen. Die Distanz war noch so groß, dass ich vorerst ohne Deckung meine Weg fortsetzen konnte. Am Graben war dann aber schon Vorsicht geboten. Ich musste aber noch dichter heran.

An der Waldkante sah ich eine Suhle. Davor in aussichtsreicher Fotodistanz lag ein Holzstapel, der mir als Schutz dienen sollte. Geduckt versuchte ich näher heran zu kommen. Das Schwarzwild, es waren Sauen mit ihrem Kindergarten” war beschäftigt. Sie suchten im hohen Gras nach Fressbarem und nahmen von mir keine Notiz. Mein Versuch glückte, unbemerkt sass ich hinter der Holz und positionierte mein Stativ.

Das Licht kam von vorn aber die Suhle lag etwas im Schatten seitlich meines Verstecks. Ich musste nur wenige Augenblicke warten, die Tiere näherten sich immer mehr dem angepeilten Punkt, einem Mahlbaum am Rande des Modderlochs.

Dort war es so trocken, dass es staubte. An der Suhle hielten sich die Tier nicht lange auf. Der Bedarf eines frischen Modderbades schien gedeckt zu sein. Der Mahlbaum war dafür sehr frequentiert. Sowohl die Sauen als auch die Frischlinge entledigten sich dort der lästigen Parasiten. Tier für Tier verdrückte sich nach der Reinigung in den Schutz der dichten Tannen. Ihnen dahin zu folgen war zu riskant. Ich hatte einige besondere Augenblicke, so dass es dann auch für den Nachmittag genug war. Unterwegs hatte ich noch eine weitere Begegnung aber die Kamera bleib in der Tasche.

Naturbeobachtungen – Fotopirsch

10.06.2020

Mein spätnachmittäglicher Spaziergang führte mich in das mir bekannte Rot-und Schwarzwildrevier unweit meines Elternhauses. Die obligatorische Absprache mit dem Verwalter klappte reibungslos. Er gab mir grünes Licht für diesen kleinen Fotostreifzug. Ich konnte mich damit frei im Wald und der Feldmark bewegen.

Dem Wind war es geschuldet, dass ich mich auf einem Weg, der die große freie Fläche teilt, in Richtung Wald bewegen musste. Die Sicht war nicht verstellt, so dass ich durch mein Fernglas bereits in der Ferne das Rudel Rotwild bemerkte. Allesamt nur weibliche Tiere aber dafür Unzählige. Mein “Pirschziel” war damit vorgegeben.

Kurz vor der Waldkante ließ ich mich ablenken. Der Grund war die Rotte Schwarzwild auf der Wiese. Ungestört kamen sie der Suhle, die in einer Entfernung von ca. 30m vor mir lag, näher. Ein Graben gab mir Deckung. Das Stativ war schnell platziert und ich geduldete mich.

Die Rotte bestand aus mehreren Sauen und deren Frischlingen. Die Modderpfütze lag am Waldrand. Nach und nach traf die Rotte dort ein. Ein Bad nahmen sie nicht aber im Schlamm nach Essbaren gewühlt haben sie schon. Danach erfolgte die obligatorische Reinigung am Mahlbaum. Der dafür auserkorene Baumstumpen war schon mächtig glattgescheuert. Schön war zu beobachten wie sich die Halbstarken schon neckten. Das Schwarzwild zog in den Wald ab und ich machte mich auf den Weg zum Rotwild.

Die taten mir aber nicht den Gefallen. Die Wiese vor der Waldkante war leer. Sie hatten mich bestimmt bemerkt. Es war für den Moment aber egal, denn meine Zielfotos hatte ich in der Tasche.

Auf meinem Rückweg, ich sass bereits im Auto, sah ich eine mächtige Staubwolke. Der Grund dafür waren unzählige Rothirsche, die sich in Richtung Wald bewegten. Ein wahres Spektakel spielte sich vor meinen Augen ab. Aber sehen Sie selbst, ich habe diesen Moment gefilmt und unter dem Link https://youtu.be/nCM85vwK_cI auf meinen You Tube Kanal gestellt.

Naturbeobachtungen – Flugtag in der Lewitz

06.06.2020

Samstag Abend bei leichten Wolken am ansonsten blauen Himmel. Die Greifvögel sollten jetzt im Juni ihren Nachwuchs versorgen. Demnach herrschten optimale Bedingungen für einen spontanen Ansitz an den Lewitzer Fischteichen.

Gleich beim Eintreffen begrüßte mich ein Rotmilan mit einer fetten Beute in den Krallen. Wenig später saß ich geschützt unter einem Baum und konnte die großen Zwei beobachten. Fisch-und Seeadler überflogen den Fischteich.

Beide konnte ich auch getrennt voneinander fotografieren. Den Fischadler sogar mit Beute abziehend im Gegenlicht.

Als das Fotolicht nachließ packte ich zusammen und zog um.

Den Abend wollte ich mit Sonnenuntergangsfotos ausklingen lassen. Auf dem Weg zum Spot erspähte ich im dichten Astgewirr einen Eisvogel. Es war bereits dämmrig, die Uhr zeigte 21.30 Uhr. Meine Tele hatte ich im Auto gelassen. Also musste ich zurück und das Equipment tauschen. Alles dauerte nur einen Augenblick und mein Glück bestand darin, dass mein Zielvogel noch am Ort war. Mit einer Verschlusszeit von nur 0,3 Sekunden konnte ich den schlafenden Eisvogel fotografieren. Unglaublich, dass sich der bunte Vogel durch mich nicht stören liess.

Naturbeobachtungen – Eisvogel

02.06.2020 | Update

Die Stunden vor der Eisvogelröhre waren kurzweilig. Ich habe festgestellt, dass die jungen Eisvögel bereits flügge geworden sind.

Die Altvögel fütterten nicht mehr im Intervall abwechselnd, was mich zunächst etwas verwunderte. Gleichwohl sass einer der beiden Altvögel immer mit einem Fisch im Schnabel vor mir auf dem Ansitz. Er flog dann zur Brutröhre, landete dort auf einem belaubten Zweig, verharrte einige Augenblicke und flog samt Fisch wieder davon. Erst als vor mir auf dem Ansitz mit lautem Getöse zwei Jungvögel Platz nahmen war mir klar was der Altvogel mit seinem Tun im Schilde führte. Er versuchte den Jungvögeln das Jagen beizubringen und|oder sie von der Bruthöhle wegzulocken.

Meine Kamera war in diesem Moment auf einen anderen Punkt fixiert. Das Festhalten dieser “Jungvogelbegegnung auf einem Ast” war mir deshalb leider nicht möglich. Manchmal ist es so.

Nur einige Tage später sass ich wieder im Zelt und beobachtete das Geschehen. Leider ohne Ergebnis. Ein sicheres Zeichen dafür, dass die Jungvögel und möglicherweise auch die Altvögel das Brutrevier verlassen haben. Nun werde ich mich auf die Suche nach einem neuen Revier machen. Die Beobachtungen an diesem Ansitz waren aber sehr aufschlußreich.

Naturbeobachtungen – Fuchswelpen

17.05.2020

Mein aktiver Fuchsbau ist quasi kalt gestellt worden. Der Windbruch als natürliche Deckung für die Fuchswelpen ist in Vorbereitung der Wiesenmahd beiseite geräumt worden. Die Störung war offensichtlich derart nachhaltig, dass die Fähe mit den drei Fuchswelpen vermutlich “umgezogen” ist. Weitere Beobachtungen und damit weitere Fotos der Füchse waren an diesem Spot daher nicht mehr möglich.

Der Zufall hat mir eine andere Tür geöffnet. Fotokollegen gaben mir den Tipp, so nebenbei, denn an diesem Abend galt unsere ganze Aufmerksamkeit den jungen Waldohreulen | ..aber dies ist bereits Stoff für eine eigene Geschichte.

Auf einem unscheinbaren, trockenen Acker sollen sich mehrere Fuchsbauten befinden. Von der damaligen LPG eingegrabene Reifen sollen hier die Grundlage für zahlreiche Fuchsbauten sein.

Die Reifen habe ich nicht gefunden. Dafür aber eine große Anzahl von Löchern in der sehr trockenen Heidelandschaft. Ein Futterplatz mit Federresten bestätigten, dass hier Füchse am Werk waren.

Es war keine Zeit, so dass ich mich lediglich für einige Minuten gegen den Wind an diese Stelle setze. Vermutlich waren die Füchse neugierig, denn in der Summe schauten drei Fuchswelpen aus dem Bau. Wir spielten miteinander, wenn ich mich versteckte schauten die Welpen aus dem Bau, wenn ich aufschaute versteckten sich die Füchse.

Irgendwie putzig das ganze Schauspiel.

Naturbeobachtungen – Buntspecht

10.05.2020

Wie so oft war es der Zufall. Bei einem meiner Streifzüge Anfang April hämmerte es über mir. Ein Buntspecht schickte sich an seine Höhle für die neue Saison vorzubereiten. Die Öffnung in der Buche war nicht zu übersehen.

Die letzten 5 Wochen habe ich mehrere Male den Spot besucht. Ich hatte Glück, denn es ist nicht grundsätzlich so, dass auch jede Bruthöhle für das Gelege genutzt wird. Die Meinige war heiß!

Mittlerweile sind die Jungen geboren. Vermutlich erst vor einigen Tagen, denn die Altvögel füttern noch in der Höhle. Dazu fliegen sie an das Loch, heften sich an den Stamm und verschwinden relativ schnell in der Höhle. Angekündigt wird die Ankunft des Altvogels durch ein deutlich vernehmbares Geschrei der Jungvögel. Nur einen kurzen Augenblick später verläßt der Altvogel die Höhle wieder. Dabei hat er immer einen Rest, ich vermute das es Abfall ist, im Schnabel.

In einigen Tagen werde ich die Jungvögel bereits beim Füttern am Loch der Bruthöhle beobachten können.

Naturbeobachtungen – Eisvogel

01.05.2020

..der kleine Sandkegel am Fusse einer Abbruchkante an einem schmalen Kanal im Europäischen Vogelschutzgebiet “Lewitz” weckte meine Neugier. Keine 20 cm oberhalb der Wasserkante klaffte ein Loch in der dunklen Erde. Daneben eine weitere Öffnung mit deutlichen Kotspuren. Als dann auch noch zwei Eisvögel aufflogen und sich in einem nahen Gebüsch niederliessen wusste ich, dass ich einen Zufallstreffer an diesem “COVID 19 Nachmittag” gelandet habe.

Einige Tage später stand mein Zelt so, dass ich den Ansitz vor mir und die Böschung rechts neben mir auf ca. o2.oo Uhr hatte. Die Öffnung konnte ich leider nicht einsehen.

Erstaunlicherweise musste ich mich nicht zu sehr gedulden. Ein schriller Ruf durchschnitt die Stille bzw. das Plätschern des Baches. Für mich ein klares Zeichen, dass sich ein Eisvogel ankündigte. So auch dieses Mal, nur einen Wimpernschlag später sass der “Eisvogelmann” auf dem Ast vor mir. Als er dann auch noch zur Öffnung in der Böschung flog, hatte sich meine stille Hoffnung erfüllt. Ich hatte eine aktive Bruthölle des Eisvogels entdeckt.

Diese Zeremonie wiederholte sich in den nächsten Stunden mehrere Male, mal mit und mal ohne Fisch im Schnabel. Immer nur das Männchen, so dass ich davon ausgehen konnte, dass sich die “Dame des Hauses” beim Brüten in der Höhle befindet. Die nächsten Wochen könnten somit interessant werden.

Meine Beobachtung wurde prompt unterbrochen, denn eine Autofahrerin erblickte mein Tarnzelt und fragte mich mitten im Wald nach dem Weg. Sachen passieren! Da ich meine ersten Eindrücke bereits auf der Karte hatte, packte ich zusammen und verließ mit einem Schmunzeln meinen neuen Spot.

.. ein kleiner Videoclip zum Eisvogel

Naturbeobachtungen – Seeadler

04.04.2020

..dieses Geräusch kann ich garnicht beschreiben – so etwas wie schwer oder träge, Luftverdrängung oder Luftzug – aber vernommen habe ich das Abheben des Seeadlers sehr deutlich. Eigentlich war ich auf dem Weg zu den Nisthöhlen der Schwarzspechte und versuchte mich am Horst des Seeadlers vorbei zu schleichen. Die Rechnung hatte ich aber ohne den Greifvogel gemacht. Kein Vorbeikommen ohne Erspäht zu werden!

Nun war ich schon vor Ort und habe mich versteckt. Offensichtlich reichte die Deckung aus, denn nach einer kurzen Weile kehrten die beiden Seeadler zurück. Der Eine zog sich auf das Gelege zurück und der Andere bezog seinen Ausguck.

Für mich der Zeitpunkt für den Rückzug!