Unterwegs – über den Rauenstein

24.12.2019

Unterwegs über den Rauenstein nach Rathen – diese Tour begann in Pötscha, einem Ortsteil von Wehlen in der Sächsischen Schweiz.

Bis zum Einstieg in den Kammweg des Rauensteins waren einige Höhenmeter zu überwinden. Nicht viele aber für uns Mecklenburger ein schon nicht unerheblicher Anstieg. Der Regen der vergangenen Tage bescherte uns einen matschigen Waldboden. Die Sonne stand am leicht bewölkten Himmel und für den Heiligen Abend waren es beachtliche Temperaturen um +8°C.

Am Einstieg in den Kammweg waren links vom Weg die hellen Sandsteinflanken des Basteigebietes und rechts die Tafelberge des Kleinen und Großer Bärensteins zu bestaunen. Schon hier sehr imposant.

Auf dem Kammweg selbst ging es über Leitern auf und ab. Anfangs noch allein. Weit und breit keine Menschenseele. Ab der Hälfte des Weges kamen uns doch noch einige Wanderer entgegen. Soweit so gut! Allerdings ist oft zu bemerken, dass die Naturliebhaber Hunde, zumeist unangeleint, im Schlepp hatten. Rücksicht sieht in meinen Augen anders aus.

Kurz vor dem kleinen Aufstieg zum Gasthaus liegt an einem Plateau ein sehenswerter Spot. Eine Höhle mit einer offenen Front gab mir einen traumhaften Panoramablick auf das Basteigebiet frei.

Vom Gasthof , verständlicherweise am Heiligen Abend geschlossen, bieten einige Punkte weite Blicke ins Umland. Zum Sonnenaufgang und sicherlich auch an nebelintensiven Herbsttagen ist dieser Ort ein Tipp für Fotografen.

Bergab ging es über Stufen und durch den Wald bis nach Rathen.

Hier noch mein ganz persönlicher Tipp – mit der Fähre übersetzen und in der Lobby des Hotels Elbiente einen Wein genießen. Für uns war es ein schöner Abschluss und der Beginn der besinnlichen Zeit vor dem Kirchgang in Pirna.

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