Naturbeobachtungen – Feldmark

..unterwegs in der mecklenburgischen Feldmark

*leicht bewölkt| * 21°C | *schwacher Wind

Neben mir brennt der Wald. Der Flächenbrand auf dem ehemaligen Truppenübungsplatz | in den 40iger Jahren des letzten Jahrhunderts befand sich dort ein Marinearsenal | ist keine 10 km entfernt.

Unbeeindruckt davon ist im Revier des Rot-und Schwarzwildes alles in bester Ordnung. In Abstimmung mit dem Revierverwalter machte ich mich an diesem, leicht grauen Julinachmittag auf den Weg. Bereits am Auto, abgestellt auf einer nicht brennbaren Fläche, erwartete mich der erste Schwarzkittel, unvorbereitet aber es ging schon gut los. Im Zentrum inmitten einer Wiese stand das Rotwild, deutlich durch mein Fernglas erkannte ich die kapitalen Hirsche, die neben den weiblichen Tieren im Gras lagen. All dies in beachtlicher Entfernung.

Über Waldwege und im Schutz der alten Bäume konnte ich mich dem Rotwild etwas annähern. Der Wind war auf meiner Seite, so dass ich unbemerkt die Kanzel am Rande des Waldes erreichte. Die Distanz zwischen uns betrug nun noch ca. 400 m, näher ran ging es nicht. Für verwertbare Fotos war die Distanz zu groß, für Videosequenzen grenzwertig aber machbar. Die Hoffnung, dass sich das Rudel noch im meine Richtung bewegt, erfüllte sich nicht.

So blieben mir nur Abbruch und Rückweg. Auf dem Weg zum Auto machte noch eine Rotte Schwarzwild ihre Aufwartung und was mich ganz besonders gefreut hat, ein Schwarzstorch war neugierig und liess sich kurz im Gegenlicht blicken.

In der Summe eine kleine aber feine Fotopirsch durch die heimische Feldmark.

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