Naturbeobachtungen – Beutelmeise

..“Trick 17″

*sonnig| * 19°C | *kein Wind

Heute hatte ich das Glück. Der kleine Tümpel mit dem Schilfsaum lag in der spätnachmittäglichen Sonne. Drumherum stehen Birken und undurchdringliches Gestrüpp. Dort ist kein Durchkommen! Ein Eldorado für die Beutelmeisen.

In der Luft lag ein Ton, so etwas wie „Tssiiiii, tssiii….“. Ein klares Indiz für die Rückkehr der Beutelmeisen, denn noch vor einigen Tagen war dem noch nicht so. Den vorjährigen, verlassenen Beutel habe ich in einer Birke entdeckt, dicht am Weg, für jedermann einsehbar. Ganz schlecht, denn es war in den letzten Jahren schon so, dass diese Nester einfach abgeschnitten und vermutlich von den „Hobbyornithologen“ als Souvenir mitgenommen wurden. Da verwundert es auch nicht, dass Naturfotografen die Plätze geradezu belagerten. In diesem Jahr konnte ich noch kein Nest|Beutel sichten. Bestimmt wird schon im Dickicht gebaut und ich werde mich vermutlich im nächsten Jahr darüber wundern, dass ich es nicht entdeckt habe.

Gut zu wissen, dass die Vögel ihre Nester u.a. mit Baumaterial, welches sie aus den Früchten der Rohrkolben gewinnen, errichten. Am Ufer des Tümpels stehen in diesem Jahr davon nur einige, wenige Exemplare. So fiel mir die Wahl nicht schwer. Ich suchte mir den Einen in der Sonne aus, richtete meine Kamera ein und startete den Trick 17 | die Taktik verrate ich nicht!! |. Es brauchte nur wenige Versuche und die Vögel haben „angebissen“. Auf den Rohrkolben setzten sie sich nicht aber auf die Schilfhalme in der Nähe.

Na bitte, der Trick 17 hat wieder geklappt.

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