Meine kleine Fotoschule – Timelapse

Timelapse, oder die etwas andere Art der Fotografie

Irgendwie bin ich auf den Zug der Timelapse Hysterie aufgesprungen. Es scheint in den einschlägig bekannten Suchportalen für ambitionierte Hobbyfotografen ein neuer Trend zu sein oder ich habe gepennt und bin jetzt erst darauf gestoßen!

Ich wurde neugierig und wollte eigentlich nur wissen, worum es sich dabei handelt. Einfach übersetzt sind es Zeitrafferaufnahmen, ja und, was ist daran so besonderes? Schaut man sich im Netz derartige Sequenzen an, fällt zunächst auf, dass es ins Auge sticht und irgendwie spektakulär aussieht. Eine Art Video, welches sehr schnell abgespielt wird und damit Stunden in Sekunden vergehen läßt. Perfekt sieht es bei Sonnenauf- und untergängen aber auch bei ziehenden Wolkenformationen aus.

Aber wie – wie wird es gemacht? Theoretisch werden über eine längeren Zeitraum, dabei sollten ca. 60 Minuten das Minimum sein, in Abständen von 2 Sekunden, bei gleicher Einstellung (Blende, Belichtung, ISO) Fotos gemacht. Sofern ich mich nicht verrechnet habe entstehen so 1.800 Fotos in der Stunde. Für die Kamera und die Speicherkarte ein enormes Pensum. Mit Hilfe von Timelapse Programmen werden diese Fotos auf dem Rechner verrechnet und es entsteht ein Video, welches dann mit einer 10 bis 20 fachen Geschwindigkeit gerendert  wird. Alles klar?

OK, heute kann man Timelapse auch für den Hausgebrauch mit dem Handy machen. Entsprechende Apps helfen dabei und führen zu einem akzeptablen Ergebnis. Ich für meinen Teil nutzte das iPhone 6s und die Applikation „Zeitraffer“. Ein erstes Ergebnis stelle ich unten ein.

 

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