Jahresrückblick 2018

.. meine Bilder des Jahres 2018

Eine Floskel beschreibt das viel zu schnelle Vergehen der Zeit. Ich kann es nur bestätigen, denn das Fotojahr 2018 verging wie im Flug.

Geprägt von seltsamen Wetterabfolgen, u.a. ein Winter ohne Schnee, dann Schnee am Ostersonntag, einem sehr langen, regenarmen aber sehr schönen Sommer und einem übergangslosen kurzen Herbst liegen die Weihnachtsfeiertage auch schon wieder in der Vergangenheit. Es ist die Zeit des Rückblicks auf die vergangenen Monate, quasi eine Bilanz auf das Jahr 2018.

Mir ist dabei aufgefallen, dass sich mein Fotojahr, anders als im Jahr zuvor, an den jahreszeitlichen Naturerscheinungen ausgerichtet hat. Es fing im Januar bei einem meiner Spaziergänge durch die Lewitz mit einer Bibersichtung an. Lange konnte ich das ansonsten scheue Tier aus einer kurzen Fotodistanz beobachten. Im zeitigen Frühjahr folgten meine Naturbeobachtungen bei den Jungfüchsen. Sehr beeindruckend und für mich nachhaltig waren meine Ansitze an den Fuchsbauten. Rehwild und Niederwild (Hasen) liefen mir vor die Kamera. Die Greifvögel meiner mecklenburgischen Heimat waren bei meinen Fotospaziergängen ein stetiger Begleiter, Rotmilan, Fischadler und Bussard konnte ich fotografieren. Einzig der Seeadler ließ in diesem Jahr auf sich warten, ich bekam ihn nur sehr selten zu Gesicht. Woran es wohl liegen mag? Ein Turmfalkenhorst in einem Kirchturm lieferte mir so manches Foto von diesen schnellen Fliegern. Im Herbst dann die Versuche das Rot-und Damwild bei ihrem Brunftverhalten zu beobachten. Sehr schwierige, planungsintensive Fotopirschen, wie ich nunmehr sagen kann. Beim Rotwild waren meine Erfolge eher bescheiden, beim Damwild, Dank eines exzellenten Brunftgebietes, waren die Ergebnisse für mich bereits besser. Den Eisvogel konnte ich an seinem angestammten Ansitz wieder aus kurzer Distanz beobachten. Die Landschaftsfotografie beschränkte sich in dem vergangenen Jahr auf Langzeitbelichtungen. Für mich ein sehr interessantes Fotogenre, was für mich ausbaufähig ist. Die Nähe zur Ostsee macht es mir hier leicht, denn Wasser ist in diesem Bereich der Fotografie existentiell. Auf meiner Liste steht noch der Wolf, soll er doch auch bei uns angekommen sein. Aber hier spielt sicherlich der Kamerad „Zufall“ eine nicht unbedeutende Rolle. Mein Wunsch für die nächsten 12 Fotomonate.

In diesem Sinn, Ziele habe ich und die Lust auf das Fotografieren ist noch erstaunlich groß. Mein FAZIT – es hat Spaß gemacht und mich von dem Alltagsstress abgelenkt!

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