Drohnenflug | Eisenbahnbrücke in Dömitz

..die Welt aus der Sicht eines Vogels

Eine neue Technik hat meinen „Spielzeugpark“ erweitert. Die DJI Mavic Pro erweitert nunmehr mein Fotoequipment. Eine kleine, handliche Drohne, die aber gute Kritiken im Netz bekommt.

Als Fotograf versuche ich mich jetzt an bewegten Bildern. Irgendwie war die Videografie schon immer meins aber mangels der umständlichen Technik habe ich es irgendwann aufgegeben oder aber das Handy musste herhalten. Damit ist natürlich die Perspektive mehr als eingeschränkt, Bilder von oben sind schon anders, eine völlig andere Betrachtung des Gesehenen, eine andere Technik in der Bedienung der Drohne selbst als auch im Anschluß bei der Umsetzung des Materials. Ich bin sehr gespannt und widme deshalb dieser Thematik eine eigene Rubrik auf meiner Homepage.

Mein erster, längerer Test führte mich an die Elbe, auf die westliche Seite gegenüber des Städtchens Dömitz. Dort stehen in der Elbtalaue die Reste einer alten Eisenbahnbrücke. Irgendwann in den 1890iger Jahren gebaut wurde diese Elbquerung am 20.April 1945 bei einem Bombenangriff zerstört. Im Ergebnis der deutschen Teilung war die Elbe bis zum November 1989 der natürliche Grenzfluß zwischen den beiden deutschen Staaten. Der Osten brauchte keine Brücke in den Westen und riß die Brückenfundamente einfach ab. Lediglich der aufgeschüttete Bahndamm ist ein sichtbares Zeugnis auf der östlichen Seite. Auf der westlichen Seite zeugen die imposanten Brückensegmente von der beeindruckenden Ingenieurbaukunst dieser Zeit. Die Pfeiler aus Sandstein und die Brückenbögen aus Stahl sind immer noch Anziehungspunkt für so manchen Besucher. Zumal in jüngster Zeit ein holländischer Investor damit begonnen hat, das Brückenhaus zu sanieren. Was mit dem Rest geschieht, wird man beobachten können.

Für mich ein idealer Platz um mit der Drohne zu üben.

 

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